Schaffhauser Jugendcup, 22.05.2010

Am Pfingstsamstag haben sich die Bündner Kunstturner am Schaffhauser Jugendcup schon in guter Meisterschaftsform gezeigt. Nächstes Wochenende finden anlässlich des Heidilandcups die Bündner Meisterschaften statt, eine Woche später die Schweizer Meisterschaften der Junioren.

Der Schaffhauser Jugendcup hat seinen eigenen Wettkampfmodus. Im Vorrundenwettkampf erturnen sich die Turner ihren Platz für den späteren Finaldurchgang. Zwei volle Wettkämpfe an einem Tag zu turnen, erfordert nicht nur ausreichende körperliche Fitness, sondern auch geistige Frische.

Von vier im P3 gestarteten Turnern des TZ Graubünden erreichten drei das Finale der besten acht. Ohne Einturnen und ohne grosse Verschnaufpausen erturnte sich Andy Aidoo nach einem fehlerlosen und glänzenden Wettkampf den 3. Platz. Aber auch Robin Ackermann (Platz 6 mit Höchstnote im Finale am Sprung), Aris Tsanas (Platz 8) und David Brunner (Platz 9) wussten zu überzeugen.

Auch die P2-Turner um ihre Leaderfigur Gino Camagni turnten zwei bravouröse Wettkämpfe. Einzig Mischa Liesch konnte sich nicht unter die besten 10 Turner einreihen. Nach dem Finaldurchgang resultierte ein sehr guter 4. Platz für Gino Camagni mit Bestwerten am Sprung und Barren. Defizite zeigten sich am Boden und Pferdpauschen, wo vor allem die fehlende Beweglichkeit eine noch bessere Platzierung verhinderte. Kevin Franzi erturnte sich am Ende mit knapp 62 Punkten Rang 6. Jan Ackermann, ebenfalls mit einer 60er-Punktzahl, wurde 9. Und Benjamin Schmitt, der am Pferdpauschen grössere Abzüge in Kauf nehmen musste, belegte den 10. Schlussrang.

Die P1 Turner hatten grosse Schwierigkeiten, ihre Übungen fehlerfrei vorzutragen. Keiner der drei gestarteten Turner erreichte das Finale. Am Ende errang Fabio Christoffel Platz 49, David Müller Platz 50 und Luca Bisaz Platz 62.

Die jüngsten Turner im EP konnten ihre Trainer und Eltern wieder überzeugen. Drei erreichten das Finale der besten 20. Timo Segrada erwischte den besten Finalwettkampf und errang gar am Pferd die dritthöchste Benotung. Janic Meier wusste vor allem Reck zu überzeugen und wurde am Ende eines langen Tages im Finale 15. Andrin Mietzsch komplettierte das gute Abschneiden mit dem 17. Schlussrang.

Von 18 Finalisten im P2 und P3, die das Finale gemeinsam bestritten, kamen 7 aus dem TZ Graubünden – ein schönes Bild beim Einmarsch zur Siegerehrung.

Die Rangliste (mit einer fehlerhaften Zwischenrangliste des Ostschweizer Cups) ist unter der Rubrik News/Ranglisten zu finden.

 
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